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ELBELAMM - Ziele & Fakten

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Der Schäfer mit seiner Herde ist fester Bestandteil des Landschaftsbildes im Elbetal.
Er erfüllt kostengünstig und umweltfreundlich Aufgaben der Deich- und Landschaftspflege.
Der zunehmende Preisdruck vom Weltmarkt und verschlechterte Rahmenbedingungen führten jedoch dazu, dass trotz des reichlich vorhandenen Futterangebots die Situation der Schafhalter immer schwieriger wurde. Die Entwicklung einer Vermarktungsstrategie für Lammfleisch aus dem Elbetal bis hin zum Verkauf unter eigenem Logo ist deshalb unverzichtbar.

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Der Erzeugerzusammenschluss "Lammfleisch aus dem Elbetal" hat am 20.04.2006 in Havelberg den gleichnamigen Verein gegründet. Fünf Schafhalter hatten die Gemeinschaft bereits 2002 ins Leben gerufen, um Lammfleisch gemeinsam zu vermarkten. Im vergangenen Jahr hatte es nach einer länderübergreifenden Informationsveranstaltung im Oktober einen Mitgliederschub gegeben. Der neu gegründete Verein zählt 13 Mitglieder aus Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Sie halten zurzeit ca. 8000 Mutterschafe.
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"Wir erhoffen uns noch mehr Mitglieder, um eine kontinuierliche Lieferung sichern zu können", erklärte Stefanie Schernikau von der Koordinierungsstelle "Elbetal", die in der Geschäftsführung des Vereins mitarbeitet.
Zum Vorsitzenden wurde der Havelberger Schäfer Uwe Paul aus Sachsen Anhalt gewählt, der den Erzeugerzusammenschluss bisher leitete. Weitere Vorstandsmitglieder sind Isabell Aue aus Niedersachsen, Klaus Gerstenberg aus Sachsen Anhalt, Johann Nesges aus Brandenburg.
Der Erzeugerzusammenschluss hat das Ziel, durch eine zentrale, wirtschaftlich tragbare Vermarktung des Lammfleisches kontinuierlich den Berliner Markt zu beliefern. Mit der Vereinsgründung wurde das Projekt zudem förderfähig gemacht, was positiv für die zukünftige Weiterentwicklung ist. Ein weiteres Vorhaben ist es die Marke "Elbelamm" zu entwickeln.
Die Ziele:

Verbesserung des Lammfleischabsatzes aus dem Elbetal
Angebot von gesundem, nährstoffreichen und dabei fettarmen Fleisch, welches sich
durch transparente Produktion und nachvollziehbare Herkunft sowie frische Lieferung auszeichnet
Stabilisierung und Ausbau des Erzeugerzusammenschlusses
umweltfreundliche Erfüllung regionaler Aufgaben (z.B. bei der Deich- und Landschaftspflege)
Erhalt des Kulturgutes "Schäfer und Schafherde"
Eintrag des "Elbelamms" in das Schutz-Label "Geschützte geografische Angabe g.g.A."
(VO EWG Nr. 2081/92)
Sicherung der Schafhaltung und des Berufsstandes Schäfer/Schafhalter,
Stabilisierung der Betriebe, Schaffung gleichwertiger Rahmenbedingungen im Elbetal
Aufstellung eines Qualitätslammfleischprogramms einschließlich Vermarktungsstrategien für Elbelamm
Verbreiterung der wirtschaftlichen Basis, Aufbau von Kooperationen
(z.B. mit touristischen und gastronomischen Einrichtungen)
Analyse von nutzbaren Flächen, geeigneten Rassen und möglichen weiteren Produktlinien
fachbezogene und umweltbezogene Ausbildung und Weiterbildung
Für das Projekt "Elbelamm" konnten wir nachfolgende über- und regionale Partner binden:

- den Altmärkischer Schäferverein
- Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau/ZTT Iden
- Bauernverband Stendal-Osterburg
- GUBB Unternehmensberatung Halle
- VAL Agrar AG Lenzen
- Altmärkischer Verein für Schafhaltung und Schafzucht
- Schlacht- und Lohnbetrieb Nesges in Liedekahle

sowie Ministerien, Regierungspräsidium, weitere Schafzuchtverbände,
Ämter für Landwirtschaft und Flurneuordnung der Länder
Erreichen können Sie uns unter folgenden Kontaktadressen:


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Schäfer Uwe Paul
Toppel 3a
39539 Havelberg / OT Toppel

Landgesellschaft Sachsen-Anhalt
Koordinierungsstelle Elbetal
Stefanie Schernikau
Rotdornweg 10a
39576 Stendal
Tel: Fax: Mail:
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+49 39 31 64 38 15 +49 39 31 64 38 0 schernikau.s@lgsa.de
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